Die häufigsten hüft­gelenksnahen Knochenbrüche sind:

  • Schenkel­­halsbruch (Schenkelhalsfraktur)
  • Hüftgelenks­­bruch (Hüftgelenksfraktur)
  • pertrochantäre / subtrochantäre Femurfraktur

Bei diesen Brüchen ist eine raschest­­mögliche Wieder­­herstellung von Gelenks­­funktion und voller Belast­bar­keit ent­­scheidend, um Komplikationen zu vermeiden und raschest­­möglich wieder mobil zu werden.

Hierzu ist eine frühest­mögliche Stabilisation des Knochen­bruches mit belastungs­stabilen Implantaten (Femur-Marknagel, dyamische Hüft­schraube, Femorales Halssystem) oder der Ersatz des gebrochenen Gelenks­anteils mittels Teil- oder Total­gelenks­ersatz (Femurkopf­prothese, minimal-invasive Hüftprothese) notwendig.

Hauptziel der Behandlung ist es, die Früh­mobilisation direkt post­operativ zu ermöglichen.