Dr. med. Samuel Fleischmann — Fachgebiet
Fachgebiete
Die Hüfte
Die Hüfte
Die Hüfte
Schmerzen und Bewegungseinschränkungen im Bereich der Hüfte und der Leistenregion zählen zu den am weitesten verbreiteten Gelenkbeschwerden und können in jedem Alter auftreten. Sie entstehen häufig abnützungsbedingt durch Hüftarthrose, entzündliche Gelenkserkrankungen, angeborene oder posttraumatische Formstörungen von Hüftpfanne oder Hüftgelenkskopf, Durchblutungsstörungen des Hüftkopfes oder infolge chronischer Überlastung oder akuter Verletzungen von hüftgelenksumgebenden Strukturen wie Schleimbeutel, Sehnen oder Muskulatur. Auch ein Leistenbruch oder Erkrankungen der Wirbelsäule können Schmerzen in Hüftgelenksnähe auslösen.
Schmerzen und Bewegungseinschränkungen im Bereich der Hüfte und der Leistenregion zählen zu den am weitesten verbreiteten Gelenkbeschwerden und können in jedem Alter auftreten. Sie entstehen häufig abnützungsbedingt durch Hüftarthrose, entzündliche Gelenkserkrankungen, angeborene oder posttraumatische Formstörungen von Hüftpfanne oder Hüftgelenkskopf, Durchblutungsstörungen des Hüftkopfes oder infolge chronischer Überlastung oder akuter Verletzungen von hüftgelenksumgebenden Strukturen wie Schleimbeutel, Sehnen oder Muskulatur.


Hüft-Beschwerden: Die Hauptursachen
Hüft-Beschwerden: Die Hauptursachen
Hüft-Beschwerden: Die Hauptursachen
Die Hüfte ist täglich hohen Belastungen ausgesetzt, entsprechend häufig kommt es zu Überlastungen oder Verletzungen des Gelenks. Nachfolgend eine Übersicht der häufigsten Hüftbeschwerden und -erkrankungen.
Die Hüfte ist täglich hohen Belastungen ausgesetzt, entsprechend häufig kommt es zu Überlastungen oder Verletzungen des Gelenks. Nachfolgend eine Übersicht der häufigsten Hüftbeschwerden und -erkrankungen.
Angeborene oder erworbene (z. B. unfallbedingte) Fehlstellungen im Bereich des Oberschenkelknochens können die Beinachse oder Drehfehler des Oberschenkelknochens (Femurrotation, femorale Torsion) betreffen und haben einen direkten Einfluss auf die angrenzenden Gelenke (Knie und Hüfte). Sie äussern sich wie folgt:
- Beinfehlstellungen
- Beinlängendifferenzen
- Überlastungssymptome
- schmerzhaftes Hüftimpingement
Eine differenzierte Abklärung erfolgt mit modernen Bildgebungsverfahren (CT, MRT, Ganzbeinröntgen, Ganganalyse). Eine mögliche operative Korrektur (sog. Korrektur-Osteotomie) beeinflusst ebenfalls die angrenzenden Knie- und Hüftgelenke.
Bei einer Femurkopfnekrose (auch Hüftkopfnekrose, avaskuläre Nekrose des Femurkopfes oder Osteonekrose) kommt es aufgrund einer Durchblutungsstörung des Hüftkopfes zur Nekrose (= Absterben) von Knochenarealen im Hüftgelenkskopf, welcher sich folgedessen zusammenstauchen oder verformen kann (Hüftkopfeinbruch). Je nach Ausmass und Lokalisation der Femurkopfnekrose kommen hüftgelenkserhaltende Therapieoptionen oder der minimal-invasive Hüftgelenksersatz zur Behandlung in Frage.
Die Hüftarthrose (Coxarthrose) ist eine fortschreitende Abnützungs-Erkrankung, bei der der Knorpel im Hüftgelenk allmählich abgebaut wird (Knorpelverschleiss), was zu Hüftschmerzen, Bewegungseinschränkung und Entzündungszuständen führt. Die Beschwerden entwickeln sich meist schleichend und nehmen im Verlauf ohne gezielte Behandlung häufig zu. Der Hüftgelenksersatz mittels minimal-invasiv implantierter Hüfttotalprothese gehört zu den erfolgreichsten Operationen am Bewegungsapparat überhaupt und führt zuverlässig zu hoher Patientenzufriedenheit.
Der grosse Rollhügel (Trochanter major) ist Ansatzstelle für diverse Muskel- / Sehnengruppen, welche für die Becken- und Hüftstabilisation verantwortlich sind und zu Hüftaussenseitenschmerzen führen können. Unter dem Sammelbegriff Greater Trochanteric Pain Syndrom oder Trochanter Major-Schmerzsyndrom werden verschiedene Krankheitsbilder zusammengefasst wie beispielsweise:
- Schleimbeutelentzündung am Hüftgelenk (Bursitis trochanterica)
- Ansatzüberlastungen oder Teil- / Totalabrisse der ansetzenden Gluteal-Sehnen (Glutealmuskulatur, Hüftabduktoren).
Die Hüftdysplasie ist eine angeborene Fehlform der Hüftpfanne mit ungenügender knöcherner Einfassung (Überdachung) des Hüftkopfes, was zu Instabilität, muskulärer Fehl- und Überbelastung und später zu frühzeitigem Gelenkverschleiß (Arthrose) führen kann.
Die häufigsten hüftgelenksnahen Knochenbrüche sind:
- Schenkelhalsbruch (Schenkelhalsfraktur)
- Hüftgelenksbruch (Hüftgelenksfraktur)
- pertrochantäre / subtrochantäre Femurfraktur
Bei diesen Brüchen ist eine raschestmögliche Wiederherstellung von Gelenksfunktion und voller Belastbarkeit entscheidend, um Komplikationen zu vermeiden und raschestmöglich wieder mobil zu werden.
Hierzu ist eine frühestmögliche Stabilisation des Knochenbruches mit belastungsstabilen Implantaten (Femur-Marknagel, dyamische Hüftschraube, Femorales Halssystem) oder der Ersatz des gebrochenen Gelenksanteils mittels Teil- oder Totalgelenksersatz (Femurkopfprothese, minimal-invasive Hüftprothese) notwendig.
Hauptziel der Behandlung ist es, die Frühmobilisation direkt postoperativ zu ermöglichen.
Ein Sturz kann zu einem Knochenbruch im Bereich der Hüftgelenksprothese führen. Diese sogenannten periprothetischen Frakturen sind komplexe Verletzungen, welche je nach Verletzungsausmass und Stabilitätverlust der einliegenden Hüftprothese konservativ oder operativ therapiert werden müssen. Wenn immer möglich wird versucht den Knochenbruch unter Erhalt der eigenen Hüftgelenksprothese zu stabilisieren. Bei gelockerter Hüftprothese muss die bestehende Gelenksprothese gewechselt werden, um eine feste Verankerung der Prothese und raschestmögliche Belastungsfähigkeit zu gewährleisten.
Ein Hüftimpingement (Impingement = Anschlagen) entsteht aufgrund Einklemmen bzw. verfrühtem Anschlagen vom Hüftkopf (Femurkopf) mit dem Pfannenrand (Acetabulum) aufgrund anlagebedingter oder posttraumatischer Formstörungen eines oder beider der Hüftgelenksanteile. Das Hüftimpingement (femoroacetabuläre Impingement) ist eine präarthrotische Deformität und führt zur Hüftarthrose (Coxarthrose).
Als Riss der hinteren Oberschenkelsehne bezeichnen Fachärzte einen Hamstring-Sehnenabriss. Die Hamstrings sind die Kniebeugermuskeln, die am Sitzbeinhöcker ihren sehnigen Ursprung haben und unterhalb des Kniegelenks ansetzen, sodass sie bei Muskelanspannung das Knie beugen. Bei einem Abriss aller drei Sehnen kann es zu einem Kraftverlust im Bein kommen. Deshalb werden solche Risse, insbesondere bei Sportlern oder sehr aktiven Patienten, meist operativ behandelt und die Sehnen an ihrer Ursprungsstelle wieder befestigt.
Einen Riss der vorderen Oberschenkelsehne bezeichen Ärzte als Rectus-femoris-Sehnenabriss. Der Rectus femoris-Muskel ist gleichzeitig ein Hüftbeuger und Kniestrecker-Muskel. Er verläuft über das Hüftgelenk an die Beckenschaufel. Ein Abriss der Rectus-femoris-Sehne am Becken führt beim sehr aktiven Personen wie beispielsweise Sportlern zum Kraftverlust für das Anheben des Beines oder die Schusskraft eines Fussballers, sodass die Sehne in den allermeisten Fällen operativ an die korrekte Stelle refixiert wird.
Sehnenreizungen in der Hüfte entstehen häufig durch Überlastung oder ungewohnte Bewegungen und verursachen Schmerzen sowie Druckempfindlichkeit. Beschwerden treten besonders beim Gehen, Treppensteigen oder längerem Sitzen auf. Ruhe, gezielte Dehn- und Kräftigungsübungen sowie entzündungshemmende Massnahmen fördern die Heilung.
Angeborene oder erworbene (z. B. unfallbedingte) Fehlstellungen im Bereich des Oberschenkelknochens können die Beinachse oder Drehfehler des Oberschenkelknochens (Femurrotation, femorale Torsion) betreffen und haben einen direkten Einfluss auf die angrenzenden Gelenke (Knie und Hüfte). Sie äussern sich wie folgt:
- Beinfehlstellungen
- Beinlängendifferenzen
- Überlastungssymptome
- schmerzhaftes Hüftimpingement
Eine differenzierte Abklärung erfolgt mit modernen Bildgebungsverfahren (CT, MRT, Ganzbeinröntgen, Ganganalyse). Eine mögliche operative Korrektur (sog. Korrektur-Osteotomie) beeinflusst ebenfalls die angrenzenden Knie- und Hüftgelenke.
Bei einer Femurkopfnekrose (auch Hüftkopfnekrose, avaskuläre Nekrose des Femurkopfes oder Osteonekrose) kommt es aufgrund einer Durchblutungsstörung des Hüftkopfes zur Nekrose (= Absterben) von Knochenarealen im Hüftgelenkskopf, welcher sich folgedessen zusammenstauchen oder verformen kann (Hüftkopfeinbruch). Je nach Ausmass und Lokalisation der Femurkopfnekrose kommen hüftgelenkserhaltende Therapieoptionen oder der minimal-invasive Hüftgelenksersatz zur Behandlung in Frage.
Die Hüftarthrose (Coxarthrose) ist eine fortschreitende Abnützungs-Erkrankung, bei der der Knorpel im Hüftgelenk allmählich abgebaut wird (Knorpelverschleiss), was zu Hüftschmerzen, Bewegungseinschränkung und Entzündungszuständen führt. Die Beschwerden entwickeln sich meist schleichend und nehmen im Verlauf ohne gezielte Behandlung häufig zu. Der Hüftgelenksersatz mittels minimal-invasiv implantierter Hüfttotalprothese gehört zu den erfolgreichsten Operationen am Bewegungsapparat überhaupt und führt zuverlässig zu hoher Patientenzufriedenheit.
Der grosse Rollhügel (Trochanter major) ist Ansatzstelle für diverse Muskel- / Sehnengruppen, welche für die Becken- und Hüftstabilisation verantwortlich sind und zu Hüftaussenseitenschmerzen führen können. Unter dem Sammelbegriff Greater Trochanteric Pain Syndrom oder Trochanter Major-Schmerzsyndrom werden verschiedene Krankheitsbilder zusammengefasst wie beispielsweise:
- Schleimbeutelentzündung am Hüftgelenk (Bursitis trochanterica)
- Ansatzüberlastungen oder Teil- / Totalabrisse der ansetzenden Gluteal-Sehnen (Glutealmuskulatur, Hüftabduktoren).
Die Hüftdysplasie ist eine angeborene Fehlform der Hüftpfanne mit ungenügender knöcherner Einfassung (Überdachung) des Hüftkopfes, was zu Instabilität, muskulärer Fehl- und Überbelastung und später zu frühzeitigem Gelenkverschleiß (Arthrose) führen kann.
Die häufigsten hüftgelenksnahen Knochenbrüche sind:
- Schenkelhalsbruch (Schenkelhalsfraktur)
- Hüftgelenksbruch (Hüftgelenksfraktur)
- pertrochantäre / subtrochantäre Femurfraktur
Bei diesen Brüchen ist eine raschestmögliche Wiederherstellung von Gelenksfunktion und voller Belastbarkeit entscheidend, um Komplikationen zu vermeiden und raschestmöglich wieder mobil zu werden.
Hierzu ist eine frühestmögliche Stabilisation des Knochenbruches mit belastungsstabilen Implantaten (Femur-Marknagel, dyamische Hüftschraube, Femorales Halssystem) oder der Ersatz des gebrochenen Gelenksanteils mittels Teil- oder Totalgelenksersatz (Femurkopfprothese, minimal-invasive Hüftprothese) notwendig.
Hauptziel der Behandlung ist es, die Frühmobilisation direkt postoperativ zu ermöglichen.
Ein Sturz kann zu einem Knochenbruch im Bereich der Hüftgelenksprothese führen. Diese sogenannten periprothetischen Frakturen sind komplexe Verletzungen, welche je nach Verletzungsausmass und Stabilitätverlust der einliegenden Hüftprothese konservativ oder operativ therapiert werden müssen. Wenn immer möglich wird versucht den Knochenbruch unter Erhalt der eigenen Hüftgelenksprothese zu stabilisieren. Bei gelockerter Hüftprothese muss die bestehende Gelenksprothese gewechselt werden, um eine feste Verankerung der Prothese und raschestmögliche Belastungsfähigkeit zu gewährleisten.
Ein Hüftimpingement (Impingement = Anschlagen) entsteht aufgrund Einklemmen bzw. verfrühtem Anschlagen vom Hüftkopf (Femurkopf) mit dem Pfannenrand (Acetabulum) aufgrund anlagebedingter oder posttraumatischer Formstörungen eines oder beider der Hüftgelenksanteile. Das Hüftimpingement (femoroacetabuläre Impingement) ist eine präarthrotische Deformität und führt zur Hüftarthrose (Coxarthrose).
Als Riss der hinteren Oberschenkelsehne bezeichnen Fachärzte einen Hamstring-Sehnenabriss. Die Hamstrings sind die Kniebeugermuskeln, die am Sitzbeinhöcker ihren sehnigen Ursprung haben und unterhalb des Kniegelenks ansetzen, sodass sie bei Muskelanspannung das Knie beugen. Bei einem Abriss aller drei Sehnen kann es zu einem Kraftverlust im Bein kommen. Deshalb werden solche Risse, insbesondere bei Sportlern oder sehr aktiven Patienten, meist operativ behandelt und die Sehnen an ihrer Ursprungsstelle wieder befestigt.
Einen Riss der vorderen Oberschenkelsehne bezeichen Ärzte als Rectus-femoris-Sehnenabriss. Der Rectus femoris-Muskel ist gleichzeitig ein Hüftbeuger und Kniestrecker-Muskel. Er verläuft über das Hüftgelenk an die Beckenschaufel. Ein Abriss der Rectus-femoris-Sehne am Becken führt beim sehr aktiven Personen wie beispielsweise Sportlern zum Kraftverlust für das Anheben des Beines oder die Schusskraft eines Fussballers, sodass die Sehne in den allermeisten Fällen operativ an die korrekte Stelle refixiert wird.
Sehnenreizungen in der Hüfte entstehen häufig durch Überlastung oder ungewohnte Bewegungen und verursachen Schmerzen sowie Druckempfindlichkeit. Beschwerden treten besonders beim Gehen, Treppensteigen oder längerem Sitzen auf. Ruhe, gezielte Dehn- und Kräftigungsübungen sowie entzündungshemmende Massnahmen fördern die Heilung.


Die häufigsten Hüft-Operationen
Die häufigsten Hüft-Operationen
Die häufigsten Hüft-Operationen
Hüftoperationen – insbesondere der Einsatz künstlicher Hüftgelenke – gehören zu den häufigsten Eingriffen in der Orthopädie. Moderne OP-Verfahren ermöglichen heute sehr schonende Behandlungen: Dazu zählen minimal-invasive Zugänge, gewebeschonende Techniken und der Einsatz computergestützter oder robotisch assistierter Systeme zur präziseren Implantatpositionierung.
Hüftoperationen – insbesondere der Einsatz künstlicher Hüftgelenke – gehören zu den häufigsten Eingriffen in der Orthopädie. Moderne OP-Verfahren ermöglichen heute sehr schonende Behandlungen: Dazu zählen minimal-invasive Zugänge, gewebeschonende Techniken und der Einsatz computergestützter oder robotisch assistierter Systeme zur präziseren Implantatpositionierung.
In der Behandlung von hüftgelenksnahen Knochenbrüchen wie:
- Schenkelhalsbruch (Schenkelhalsfraktur)
- Hüftgelenksbruch (Hüftgelenksfraktur)
- pertrochantäre / subtrochantäre Femurfraktur
ist eine raschestmögliche Wiederherstellung von Gelenksfunktion und voller Belastbarkeit entscheidend, um Komplikationen zu vermeiden und raschestmöglich wieder mobil zu werden.
Hierzu ist eine frühestmögliche Stabilisation des Knochenbruches mit belastungsstabilen Implantaten (Femur-Marknagel, dyamische Hüftschraube, Femorales Halssystem) oder der Ersatz des gebrochenen Gelenksanteils mittels Teil- oder Totalgelenksersatz (Femurkopfprothese, minimal-invasive Hüftprothese) notwendig.
Hauptziel der Behandlung ist es, die Frühmobilisation direkt postoperativ zu ermöglichen.
Die modernen Hüftgelenksprothesen zeigen exzellente Langzeitresultate. Dennoch kann es zu Komplikationen oder Folgezuständen kommen, die eine Revisions- oder Wechseloperation notwendig machen: Typische Gründe sind:
- Infektion (Protheseninfekt)
- Protheseninstabilität (Hüftprothesenluxation)
- Materialabnutzung (Partikelabrieb)
- Lockerung der Hüftprothese im Knochenbett (Prothesenlockerung)
Dies äussert sich typischerweise mit belastungsabhängigen Schmerzen im Bereich der Hüfte oder des Oberschenkels. Die genaue klinische Untersuchung und eine weiterführende Bildgebung (Röntgen, CT, MRI, SPECT) sichern die Diagnose. Eine rechtzeitige Hüftprothesen-Revision oder ein Prothesenwechsel behebt die Beschwerden und verhindert grössere Knochenverluste.
Die modernen Hüftgelenksprothesen zeigen exzellente Langzeitresultate. Dennoch kann es zu Komplikationen oder Folgezuständen kommen, die eine Revisions- oder Wechseloperation notwendig machen: Typische Gründe sind:
- Infektion (Protheseninfekt)
- Protheseninstabilität (Hüftprothesenluxation)
- Materialabnutzung (Partikelabrieb)
- Lockerung der Hüftprothese im Knochenbett (Prothesenlockerung)
Dies äussert sich typischerweise mit belastungsabhängigen Schmerzen im Bereich der Hüfte oder des Oberschenkels. Die genaue klinische Untersuchung und eine weiterführende Bildgebung (Röntgen, CT, MRI, SPECT) sichern die Diagnose. Eine rechtzeitige Hüftprothesen-Revision oder ein Prothesenwechsel behebt die Beschwerden und verhindert grössere Knochenverluste.
Der Hüftgelenksersatz mittels minimal-invasiv implantierter Hüfttotalprothese gehört zu den erfolgreichsten Operationen am Bewegungsapparat und führt zuverlässig zu hoher Patientenzufriedenheit. Der minimal-invasive Zugang ist muskel- und nervenschonend und bietet, besonders in Kombination mit Rapid-Recovery-Konzepten („schnelle Genesung“), zahlreiche Vorteile, wie beispielsweise:
- kürzerer Spitalaufenthalt
- Frühmobilisation
- volle Belastbarkeit bereits am Operationstag
- schnellere Rehabilitation
Dies führt zu niedrigeren Komplikationsraten und höherer Zufriedenheit der Patienten.
Angeborene oder erworbene (posttraumatisch, unfallbedingt) Fehlstellungen des Oberschenkelknochens oder der Hüftgelenkspartner (Hüftpfanne und Hüftgelenkskopf) äussern sich in sichtbaren Fehlstellungen, Beinlängendifferenzen, Überlastungssymptomen oder Hüftimpingement-Beschwerden (mechanischer Konflikt durch frühzeitiges «Anschlagen»). Die operative Korrektur einer Beinachs-Fehlstellung (Korrektur-Osteotomie, Beinachskorrektur) oder einer Rotations-Fehlstellung (Derotations-Osteotomie) kann einen günstigen Einfluss auf Hüft- und Kniegelenksbeschwerden haben und wird mit modernsten Bildgebungsanalysen (CT, MRI, 3D-Analyse) geplant und mit patientenspezifischer (auf die individuelle Fehlform angepasster) Operationstechnik durchgeführt.
Wenn die Hamstring- oder Rectus-femoris-Sehnen am Oberschenkel von ihrem knöchernen Ansatzpunkt abreissen, führt das zu Kraft- und Bewegungsverlusten in Hüfte und Knie und kann bei aktiven Personen / Sportlern die Beweglichkeit enorm einschränken.
Durch eine Operation, bei der die abgerissenen Sehnen wieder an ihrem richtigen Knochenansatz befestigt werden (operative Sehnenrefixation), kann die Kraft und Beweglichkeit wiederhergestellt werden.
In der Behandlung von hüftgelenksnahen Knochenbrüchen wie:
- Schenkelhalsbruch (Schenkelhalsfraktur)
- Hüftgelenksbruch (Hüftgelenksfraktur)
- pertrochantäre / subtrochantäre Femurfraktur
ist eine raschestmögliche Wiederherstellung von Gelenksfunktion und voller Belastbarkeit entscheidend, um Komplikationen zu vermeiden und raschestmöglich wieder mobil zu werden.
Hierzu ist eine frühestmögliche Stabilisation des Knochenbruches mit belastungsstabilen Implantaten (Femur-Marknagel, dyamische Hüftschraube, Femorales Halssystem) oder der Ersatz des gebrochenen Gelenksanteils mittels Teil- oder Totalgelenksersatz (Femurkopfprothese, minimal-invasive Hüftprothese) notwendig.
Hauptziel der Behandlung ist es, die Frühmobilisation direkt postoperativ zu ermöglichen.
Die modernen Hüftgelenksprothesen zeigen exzellente Langzeitresultate. Dennoch kann es zu Komplikationen oder Folgezuständen kommen, die eine Revisions- oder Wechseloperation notwendig machen: Typische Gründe sind:
- Infektion (Protheseninfekt)
- Protheseninstabilität (Hüftprothesenluxation)
- Materialabnutzung (Partikelabrieb)
- Lockerung der Hüftprothese im Knochenbett (Prothesenlockerung)
Dies äussert sich typischerweise mit belastungsabhängigen Schmerzen im Bereich der Hüfte oder des Oberschenkels. Die genaue klinische Untersuchung und eine weiterführende Bildgebung (Röntgen, CT, MRI, SPECT) sichern die Diagnose. Eine rechtzeitige Hüftprothesen-Revision oder ein Prothesenwechsel behebt die Beschwerden und verhindert grössere Knochenverluste.
Die modernen Hüftgelenksprothesen zeigen exzellente Langzeitresultate. Dennoch kann es zu Komplikationen oder Folgezuständen kommen, die eine Revisions- oder Wechseloperation notwendig machen: Typische Gründe sind:
- Infektion (Protheseninfekt)
- Protheseninstabilität (Hüftprothesenluxation)
- Materialabnutzung (Partikelabrieb)
- Lockerung der Hüftprothese im Knochenbett (Prothesenlockerung)
Dies äussert sich typischerweise mit belastungsabhängigen Schmerzen im Bereich der Hüfte oder des Oberschenkels. Die genaue klinische Untersuchung und eine weiterführende Bildgebung (Röntgen, CT, MRI, SPECT) sichern die Diagnose. Eine rechtzeitige Hüftprothesen-Revision oder ein Prothesenwechsel behebt die Beschwerden und verhindert grössere Knochenverluste.
Der Hüftgelenksersatz mittels minimal-invasiv implantierter Hüfttotalprothese gehört zu den erfolgreichsten Operationen am Bewegungsapparat und führt zuverlässig zu hoher Patientenzufriedenheit. Der minimal-invasive Zugang ist muskel- und nervenschonend und bietet, besonders in Kombination mit Rapid-Recovery-Konzepten („schnelle Genesung“), zahlreiche Vorteile, wie beispielsweise:
- kürzerer Spitalaufenthalt
- Frühmobilisation
- volle Belastbarkeit bereits am Operationstag
- schnellere Rehabilitation
Dies führt zu niedrigeren Komplikationsraten und höherer Zufriedenheit der Patienten.
Angeborene oder erworbene (posttraumatisch, unfallbedingt) Fehlstellungen des Oberschenkelknochens oder der Hüftgelenkspartner (Hüftpfanne und Hüftgelenkskopf) äussern sich in sichtbaren Fehlstellungen, Beinlängendifferenzen, Überlastungssymptomen oder Hüftimpingement-Beschwerden (mechanischer Konflikt durch frühzeitiges «Anschlagen»). Die operative Korrektur einer Beinachs-Fehlstellung (Korrektur-Osteotomie, Beinachskorrektur) oder einer Rotations-Fehlstellung (Derotations-Osteotomie) kann einen günstigen Einfluss auf Hüft- und Kniegelenksbeschwerden haben und wird mit modernsten Bildgebungsanalysen (CT, MRI, 3D-Analyse) geplant und mit patientenspezifischer (auf die individuelle Fehlform angepasster) Operationstechnik durchgeführt.
Wenn die Hamstring- oder Rectus-femoris-Sehnen am Oberschenkel von ihrem knöchernen Ansatzpunkt abreissen, führt das zu Kraft- und Bewegungsverlusten in Hüfte und Knie und kann bei aktiven Personen / Sportlern die Beweglichkeit enorm einschränken.
Durch eine Operation, bei der die abgerissenen Sehnen wieder an ihrem richtigen Knochenansatz befestigt werden (operative Sehnenrefixation), kann die Kraft und Beweglichkeit wiederhergestellt werden.
Konservativ
Konservativ
Viele Hüftbeschwerden – wie beispielsweise muskuläre Ungleichgewichte, Sehnenreizungen, Schleimbeutelentzündungen oder beginnende Arthrose – lassen sich erfolgreich und nachhaltig ohne Operation behandeln. Zur konservativen Therapie gehören Physiotherapie, manuelle Behandlungstechniken, funktionelles Training zur Stabilisierung des Beckens und der Hüftmuskulatur, eine gezielte Schmerztherapie sowie orthopädische Hilfsmittel wie Einlagen oder Gehstützen in akuten Phasen. In ausgewählten Fällen kann auch eine Eigenbluttherapie eingesetzt werden, um die natürliche Regeneration von Sehnen- und Weichteilstrukturen an der Hüfte zu unterstützen.
Viele Hüftbeschwerden – wie beispielsweise muskuläre Ungleichgewichte, Sehnenreizungen, Schleimbeutelentzündungen oder beginnende Arthrose – lassen sich erfolgreich und nachhaltig ohne Operation behandeln. Zur konservativen Therapie gehören Physiotherapie, manuelle Behandlungstechniken, funktionelles Training zur Stabilisierung des Beckens und der Hüftmuskulatur, eine gezielte Schmerztherapie sowie orthopädische Hilfsmittel wie Einlagen oder Gehstützen in akuten Phasen. In ausgewählten Fällen kann auch eine Eigenbluttherapie eingesetzt werden, um die natürliche Regeneration von Sehnen- und Weichteilstrukturen an der Hüfte zu unterstützen.
Operativ
Operativ
Bei schwerwiegenden Hüftverletzungen oder -erkrankungen, wie Hüftgelenksarthrose, Labrumrissen oder Instabilitäten, kann ein operativer Eingriff notwendig sein. Zu den häufigsten Verfahren zählen arthroskopische Eingriffe, Gelenkerhaltende Operationen und Massnahmen zur Wiederherstellung von Knorpel oder Bändern. Bei einer Hüftarthroskopie wird das Hüftgelenk minimalinvasiv über kleine Schnitte mit einer Kamera untersucht, sodass Schäden an Knorpel, Labrum oder anderen Strukturen direkt behandelt werden können. Dank dieser schonenden Technik sind Patientinnen und Patienten meist schnell wieder mobil.
Bei schwerwiegenden Hüftverletzungen oder -erkrankungen, wie Hüftgelenksarthrose, Labrumrissen oder Instabilitäten, kann ein operativer Eingriff notwendig sein. Zu den häufigsten Verfahren zählen arthroskopische Eingriffe, Gelenkerhaltende Operationen und Massnahmen zur Wiederherstellung von Knorpel oder Bändern. Bei einer Hüftarthroskopie wird das Hüftgelenk minimalinvasiv über kleine Schnitte mit einer Kamera untersucht, sodass Schäden an Knorpel, Labrum oder anderen Strukturen direkt behandelt werden können. Dank dieser schonenden Technik sind Patientinnen und Patienten meist schnell wieder mobil.


